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Schlaraffia ist, wie in unser Satzung, dem Schlaraffespiegel nachzulesen, die innige Gemeinschaft von Männern, die in gleichgesinntem Streben die Pflege der Kunst und des Humors unter gewissenhafter Beobachtung eines gebotenen Ceremoniales bezweckt und deren Hauptgrundsatz die Hochhaltung der Freundschaft ist.

Anders ausgedrückt: in der Schlaraffia finden sich Männer (und nur Männer) meist vorgerückten Alters zusammen, die dort ein Forum finden für Dinge wie Dichten, Musizieren oder andere künstlerische Beschäftigungen, die im profanen Alltag eher keinen Platz finden, zumindest keine Bühne. Da Politik und Religion nicht nur in den Veranstaltungen - unseren Sippungen - tabu sind und der Wettbewerb um schöne Frauen bedingt durch die Altersstruktur eher in den Hintergrund tritt, sind die Zusammenkünfte meist harmonisch und von Freundschaft geprägt.

Das "gebotene Ceremoniale" verleiht den Sippungen einen würdigen und schönen Rahmen. Die Vereine sind "Schlaraffenreyche", die Vereinslokale "Burgen" und als solche geschmückt. Die Mitglieder werden zu "Rittern" und verdecken ihre profane Identität mit einem Umhang , der "Rüstung" und hinter klangvollen Ritternamen. Ein strenges und weltweit einheitliches Zermoniell macht das Zusammentreffen mit immer anwesenden Gästen einfach, da man in jeder Situation weiß, wie man sich verhalten soll - wenn auch nicht unbedingt muss, sofern die Verstöße von Geist und Witz getragen sind. Im Übrigen hat der Vorstand, Thron genannt, immer Sanktionsmöglichkeiten, zumal er allwissend, allweise und allmächtig ist und seine Anordnungen mit äußerstem Gehorsam zu befolgen sind. Das alles gilt allerdings nur zwischen Tamtam (=Gong)-Schlägen, die die Sippungen einrahmen. Davor und danach sind alle gleichberechtigt. Auch der oft schon ergraute Nachwuchs im Stand von Knappen und Junkern.

Die Prinzipien Schlaraffias werden durch Uhu verkörpert, dem symbolisch-humorvollen Inbegriff aller schlaraffischen Tugend und Weisheit, der sich in Gestalt des gleichnamigen Vogels in allen Burgen höchster Verehrung erfreut.

Das alles ist unter folgenden Links besser nachzulesen:

Wikipedia     Reych Grazia (Graz)

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© 2019 Hägar der Ungenormte (276 Zu den Gyssen)

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